ortstafel

Die Filialkirche in Fuchsenbigl

Die Filialkirche in Fuchsenbigl ließ die Gräfin Katherina Barbara von Herberstein im Jahre 1718 auf eigene Kosten erbauen. Bald war die Kapelle zu klein. Im Jahre 1872 wurde ein Zubau um zwei Klafter unter Pfarrer Ferdinand Metzker errichtet. Die Gesamtkosten betrugen 304 Gulden 1 Kreuzer. Darüber sagt uns die Chronik der Pfarre: «Nirgends waren reiche Wohltäter zu finden; alles mußte durch Sammlungen und Opfergänge aufgetrieben werden.»

Die Ortskapelle wurde nach einem Brand durch eine Spende des Kaisers Franz Josef I. im Jahr 1908 erneuert und erhielt die heute bestehende Form. Herrn Pfarrer Josef Balzer, der sich um das Zustandekommen des Neubaues sehr bemüht hat, war es nur mehr gegönnt, der Vollendung des Baues seine Aufmerksamkeit zuzuwenden. Der in der Kapelle befindliche Altar wurde nach seinem Wunsch auf seine eigene Bestellung im Oberammergau (Tirol) geschnitzt und hier nach seinen Weisungen aufgestellt. Das war eigentlich sein letztes Werk. Er starb plötzlich im Dezember 1908.

Die Kapelle wurde am 28. August 1909 von Hw. Dechant von Probstdorf feierlich eingeweiht.

Quelle: Heimatbuch Haringsee, 1984

Fuchsenbigler Kapelle

Zuletzt bearbeitet am 18.05.2017

zum Seitenanfang